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Eine Welt-Promotor/innen in Berlin

Berlin entwickeln - für Eine Welt

>>>Der Flyer zum Berliner Promotor/innenprogramm als pdf

>>>Newsletter zum Berliner Promotor/innenprogramm Nr. 1, April 2014

>>>Newsletter zum Berliner Promotor/innenprogramm Nr. 2, Oktober 2014

>>>Newsletter zum Berliner Promotor/innenprogramm Nr. 3, April 2015

>>>Newsletter zum Berliner Promotor/innenprogramm Nr. 4, Oktober 2015

Globale Gerechtigkeit fängt zu Hause an. Im Berliner Promotor/innen-Programm setzt sich ein Team von acht Expert/innen für mehr entwicklungspolitisches Engagement ein. Ob Fairer Handel oder Globales Lernen, Migration, Partizipation oder Umweltfragen – die Promotor/innen beraten und vernetzen Menschen in Berlin, die Verantwortung vor Ort wahrnehmen und Gesellschaft verändern. Mit Aktionen und Kampagnen zeigen sie Alternativen für eine zukunftsfähige und nachhaltige Stadtgesellschaft auf.

Zum Beispiel Fairer Handel: Das Land hat nicht nur die Möglichkeit, sondern die Pflicht vorbildlich einzukaufen, also Produkte, die unter fairen Arbeitsbedingungen - die auch im Globalen Süden gelten - hergestellt werden. Berliner/innen kennen den Einfluss des Landes als größter Einkäufer und fordern aktiv eine Vorbildfunktion des öffentlichen Beschaffungswesens: Fair, sozial und ökologisch müssen Produkte und ihre Herstellung sein.

Zum Beispiel die Gegenwart der Geschichte: Berlin als Ort, von dem aus die Unterdrückung und Ausplünderung der deutschen Kolonien durchgeführt wurde, ehrt immer noch zahlreiche Kolonialverbrecher im öffentlichen Raum. Ehemaligen Kolonien des Deutschen Reichs, Ländern des Globalen Südens, muss entsprechend der gemeinsamen und gewaltvollen Geschichte verständnis- und respektvoll begegnet werden. Und die Auswirkungen des Kolonialismus auf die aktuellen Nord-Süd-Beziehungen müssen reflektiert werden. Berliner/innen wissen um die besondere Bedeutung ihrer Stadt als historisches Zentrum des deutschen Kolonialismus und problematisieren sie an öffentlichen Orten.

Zum Beispiel das Wetter: Es ist immer schlechter als im Globalen Süden; zumindest fühlt sich das so an. Die Wohnungen der Berliner/innen sind im Winter warm, weil sie mit Energie versorgt werden aus Holz aus Ländern des Globalen Südens wie Liberia oder aus Kohle, deren Abbau und Verbrennung verheerende ökologische Konsequenzen auf der ganzen Welt hat. Berliner/innen setzen sich für eine nachhaltige regenerative Energieversorgung und -bereitstellung ein.

Drei Beispiele für die entwicklungspolitische Verantwortung Berlins und der Berliner/innen.

Alle zeigen exemplarisch: Globale Ungerechtigkeit wird auch in Berlin und von den Berliner/innen gemacht. Aber sie zeigen auch: Berlin und die Berliner/innen haben Alternativen. Die acht Berliner Eine Welt-Promotor/innen zeigen sie auf, stellen sie zur Diskussion, fordern von Verantwortlichen in Politik und Verwaltung konkrete Umsetzungsmaßnahmen und unterstützen sie gleichzeitig dabei.

Hier finden Sie Informationen

>>>zu den Schwerpunkten der Entwicklung Berlins,

>>>zu den jeweiligen Promotor/innen und

>>>zum Promotor/innenprogramm.

erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 09.10.2015 19:09
Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER e.V.)
http://ber-ev.de