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Bündnisse und Kampagnen

Der BER als Verband von über 100 entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen ist in folgenden Bündnissen aktiv und unterstützt folgende entwicklungspolitische Kampagnen.

seit 2015: My Right Is Your Right

Bündnis von Geflüchteten, Kulturschaffenden, Nachbarschaftsinitiativen und Aktivist/innen

lo_mriyr.jpgDer Berliner Entwicklungspolitische Ratschlag (BER) ist Mitglied der Kampagne "My Right Is Your Right."

Seit Jahren kämpfen Geflüchtete und Unterstützer/innen in Berlin gegen den institutionellen Rassismus in Deutschland und Europa, dem so viele Menschen permanent in ihrem Alltag ausgesetzt sind.

Konkrete Forderungen der Geflüchteten sind die vollständige Abschaffung der Residenzpflicht, ein Stopp der Unterbringung in Lagern und aller Abschiebungen sowie Bleiberecht, Bildung, Arbeitsmöglichkeiten und frei gewähltes Wohnen für alle – also ein Ende der politisch gewollten sozialen Isolierung von Geflüchteten. Die Kampagne sowie die Großdemonstration richten sich gegen diese rassistischen Praxen und werden die langjährigen Forderungen von Geflüchteten weiter in die Öffentlichkeit tragen.

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erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 28.03.2015 23:55

seit 2007: Berliner FAIRgabe-Bündnis

für soziale, ökologische und faire Vergabe und Beschaffung

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Das Berliner FAIRgabe-Bündnis besteht seit 2007 aus umwelt- und entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen sowie aus Gewerkschaften. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, dass Aufträge aus öffentlicher Hand unter Berücksichtigung ökologischer, sozialer und fairer Kriterien vergeben werden. Denn: Ob Güter, Dienstleistungen oder Bauaufträge – das Land Berlin gibt Jahr für Jahr gewaltige Summen aus. Das FAIRgabe-Bündnis macht Lobby-, Kampagnen- und Öffentlichkeitsarbeit, um die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung an die Verantwortung der öffentlichen Hand zu erinnern.

Zurzeit besteht das FAIRgabe-Bündnis aus: Deutscher Gewerkschaftsbund Berlin Brandenburg, BUND Berlin, Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER), Germanwatch und WEED.

>>>Mehr zur fairen öffentlichen Beschaffung in Berlin

erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 28.03.2015 23:49

2013: No Humboldt 21

Moratorium für das Humboldt-Forum im Berliner Schloss

lo_humboldt.jpgEin breites zivilgesellschaftliches Bündnis, darunter der BER, fordert die Aussetzung der Arbeit am Humboldt-Forum im künftigen Berliner Schloss. Dort werden verschiedene außereuropäische Kultursammlungen zusammengeführt.

Das Bündnis kritisiert das Ausstellungskonzept als eurozentrisch und restaurativ. Die oftmals gewaltsame Aneignung der Kulturschätze und ihre Präsentation im preußisch inszenierten Kontext sind Teil eines Konzepts,das dem Anspruch eines gleichberechtigten Zusammenlebens in der Migrationsgesellschaft entgegensteht.

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erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 03.11.2013 15:50

2013: Make Chocolate Fair

Faire Arbeit im Kakaoanbau

Save Me-Kampagne

Das euopäische Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen, dem der BER angehört, kritisiert die Ausbeutung von Kakaobäuerinnen und -bauern im Globalen Süden und fordert Schokoladenunternehmen auf, verbindliche Schritte für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen im Kakaoanbau zu unternehmen und eine nachhaltige und diversifizierte Landwirtschaft zu fördern.

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erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 01.11.2013 03:58

seit 2010: CorA - Corporate Accountability

Unternehmensverantwortung - jetzt!
cora.jpg Der Einflussbereich transnationaler Unternehmen wächst immer weiter. Es gibt noch kaum wirksame Möglichkeiten, diese Unternehmen für ihr Handeln zur Verantwortung zu ziehen.

Das will CorA ändern. Der Berliner entwicklungspolitische Ratschlag (BER) ist Mitglied bei CorA - dem Netzwerk Unternehmensverantwortung ("Corporate Accountability"). Dort haben sich zivilgesellschaftliche Organisationen im Bereich Corporate Accountability zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen wir Unternehmen für die Auswirkungen ihres Handelns auf Mensch und Umwelt zur Rechenschaft ziehen und sie zur Einhaltung der Menschenrechte sowie internationaler Sozial- und Umweltstandards verpflichten.
erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 18.08.2014 14:23

seit 2011: Save Me

Wende in der Flüchtlingspolitik

Save Me-Kampagne

In den Krisengebieten der Erde sind viele Millionen Menschen auf der Flucht. Während der weitaus größere Teil dieser Flüchtlinge nicht einmal die Nachbarstaaten erreicht, leben auch viele derjenigen, die es über die Grenzen schaffen, unter äußerst prekären Bedingungen. Der Weg nach Europa ist ihnen verstellt, denn die Hürden sind nahezu unüberwindbar und die Fluchtwege sind weit, teuer und gefährlich. Tausende versuchen es trotzdem und sterben auf der Flucht.

Ein breites Bündnis aus Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen, dem UNHCR, Wohlfahrtsverbänden und Kirchen fordert, dass Deutschland jedes Jahr ein Kontingent an Flüchtlingen aus den Erstzufluchtsstaaten aufnimmt und integriert. Der BER unterstützt die Kampagne, mit der das Ziel einer Wende in der bisherigen restriktiven bundesdeutschen und europäischen Flüchtlingspolitik verfolgt wird. Flüchtlinge sollen konkrete Möglichkeiten erhalten, nach Deutschland zu kommen und hier ein würdiges Leben zu führen.

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erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 03.11.2013 15:54

2009 und 2010: 125 Jahre Berliner Afrika-Konferenz

Deutscher Kolonialismus - erinnern . aufarbeiten . wiedergutmachen
125jahre.jpgVor 125 Jahren, im Winter 1884/85, empfing Reichskanzler Bismarck die Vertreter der damaligen Weltmächte zur Afrika- oder Kongo-Konferenz in Berlin. Im Namen von Fortschritt und Humanität und vor dem Hintergrund der europäischen Rassenideologie einigten sich die Vertreter von zwölf europäischen Staaten sowie des Osmanischen Reichs und der USA über die weitere koloniale Aufteilung und Ausbeutung des afrikanischen Kontinents.

Der BER unterstützte die Kampagne "125 Jahre Berliner Afrika-Konferenz", die unter den Stichwörtern Erinnern, Aufarbeiten und Wiedergutmachen fördert das eine umfassende und kritische Aufarbeitung des Kolonialismus stattfindet. Trotz der brutalen Herrschaft der Deutschen in den Gebieten des heutigen Namibia, Togo, Kamerun, Tansania, Burundi und Ruanda, wird hierzulande die Geschichte des deutschen und des europäischen Kolonialismus kaum thematisiert. Deswegen hat es sich die Kampagne "125 Jahre Berliner Afrika-Konferenz" zum Ziel gesetzt das ein grundlegender Wandel im Umgang mit Deutschlands kolonialer Vergangenheit erfolgt.

Die Kampagne von 2009 und 2010 ist abgeschlossen.

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erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 03.11.2013 15:55
erstellt von Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) zuletzt verändert: 01.11.2013 03:19
Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER e.V.)
http://ber-ev.de